Hypnose gegen Sucht und Suchtverhalten

Die Wirksamkeit von Hypnosetherapien bei Sucht: zwischen Abgrund und Genuss

Die Menschheit beschäftigt seit jeher die Frage, wo Sucht beginnt und aufhört. Bei kaum einer anderen Lebenssituation liegen Schaffenskraft, Ausgelassenheit, physische sowie psychische Selbstzerstörung, Wahn und Untergang so nah beieinander.

Ohne die inspirierende und euphorisierende Wirkung von Suchtmitteln fielen Weltliteratur, Kunst, Kultur, Religion und vor allem die Musik um ein vielfaches ärmer aus.

Selbst prominente Persönlichkeiten wie Hildegard von Bingen, Janis Joplin oder der französische Dichter Charles Baudelaire waren dem unkontrollierten Drogenkonsum nicht abgeneigt.

Doch es wird oft nur das Vermächtnis betrachtet, das von überdurchschnittlich begabten Menschen im erweiterten Bewusstseinszustand sowie über Jahrhunderte erschaffen wurde. Die Begleiterscheinungen und insbesondere das persönliche Verderben treten im Zusammenhang mit Drogen schnell in den Hintergrund.

Stoffliche oder nichtstoffliche Sucht

Es wird zwischen der substanzgebundenen und der substanzungebundenen Sucht unterschieden – also zwischen stofflicher und nichtstofflicher Sucht. Bei beiden Formen ist der Mensch nicht in der Lage, mit Suchtmitteln frei umzugehen.

  • Unter der substanzgebundenen Sucht versteht man das zwanghafte Verlangen nach Sucht- und Rauschmitteln, wozu die Abhängigkeit nach Alkohol, Nikotin, Medikamenten, Cannabis oder harten Drogen zählt.
  • Die nichtstoffliche Sucht (substanzungebundene Sucht) ist häufig auf den ersten Blick nicht zu erkennen. Sie beinhaltet etwa die Mager-, Kauf-, Medien-, Arbeits- und Spielsucht.

Die Möglichkeiten von etwas abhängig zu sein sind groß. Daher sollen nachstehend nur die Suchtformen erläutert werden, bei denen eine Hypnose gegen Süchte wirksam ist.

Süchte mit starker physischer Abhängigkeit, die während der Abstinenz oft durch Entzugserscheinungen begleitet werden und unter Umständen eine ärztliche Betreuung notwendig machen, sind davon ausgeschlossen.

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Sucht zerstört Körper und Geist

Für viele abhängige Menschen bedeutet die Sucht eine permanente Gratwanderung. Was oft nach einem langen Weg bleibt, ist die Verzweiflung, der soziale Abstieg, der Verlust der eigenen Persönlichkeit und sogar der wirtschaftliche Ruin.

Das kontinuierliche Suchtverhalten ist die Grundvoraussetzung für die psychische Abhängigkeit. Sie äußert sich im Bestreben, aus einer scheinbar unerträglichen Realität auszubrechen und sich in den Rausch zu flüchten.

Gerne werden Alltagsprobleme und Sorgen verdrängt, wozu Schmerzen, Schlaflosigkeit, wirtschaftliche, berufliche und familiäre Belastungen zählen.

Hypnose gegen Sucht

Wer die Gründe für das eigene Suchtverhalten kennt, kann handeln. Häufig spielen Ängste und psychische Faktoren eine gewichtige Rolle. Andauerndes Versagen, die scheinbare Sinnlosigkeit des Alltags, Stress, Einsamkeit und Trauer sind nur einige Gründe, die den Griff zu Suchtmitteln beschleunigen. Doch das grundsätzliche Vermeiden bestimmter Situationen hat seinen Preis.

Das Hochgefühl bleibt nur für kurze Zeit und eine Verbesserung der realen Lebenssituation tritt nicht ein. Die Rauschzustände verkürzen sich mit steigendem Drogenkonsum, und der psychische wie auch physische Zustand verschlimmert sich.

Das unbezwingbare Verlangen nach Suchtmitteln und die Abhängigkeit werden stärker. Hinzu kommt, dass zwischenmenschliche Beziehungen, die Partnerschaft sowie das soziale Umfeld unter unkontrolliertem Drogenkonsum leiden. In jedem Suchtverhalten lassen sich also leicht selbstzerstörerische Aspekte erkennen.

Gründe für eine Hypnosetherapie gegen Sucht

Emotionale Leere, Perspektivlosigkeit, Stress, Erschöpfung und Selbstzweifel sind oftmals der Hintergrund der Abhängigkeit Betroffene befinden sich häufig in einem unkontrollierbaren Suchtkreislauf.

Die angesammelten persönlichen Defizite werden durch Suchtmittel oder -Verhalten kompensiert, um unmittelbare Befriedigung zu erlangen.

Süchtigen fällt oft schon der Gedanke schwer, aus der sich stetig abwärtsdrehenden Spirale auszusteigen, selbst wenn das eigene Fehlverhalten klar und das schlechte Gewissen zum ständigen Begleiter geworden ist.

Betroffenen stellt sich unweigerlich eine Vielzahl an Fragen: Was kommt danach? Was kann die innere Leere füllen? Was bringt Befriedigung? Wie sieht der neue Tagesablauf aus?

Hypnose gegen Sucht – Verhalten

Der Fokus einer Hypnosetherapie gegen Suchtverhalten liegt prinzipiell im Ausstieg aus der Abhängigkeit. Um größtmögliche Erfolge zu erzielen, muss auch das Vorleben der Betroffenen einbezogen werden. Die Erinnerung an ein Leben, das nicht von der Sucht bestimmt war, positive Emotionen, die nicht von Angst und Selbstzweifel geprägt wurden, haben ebenso großen Einfluss auf den Ausgang einer Therapie.

Die Hypnose bei Sucht ist ein wunderbares Instrument zur Ich-Stärkung, um die unterschiedlichsten Suchtprobleme effizient anzugehen. Durch die gezielte Aktivierung innerer Ressourcen kann ein neues Lebensgefühl geweckt werden. Negative Verhaltensweisen und Ängste werden darüber hinaus absorbiert. Infos unter: www.ihc-deutschland.de

Die Hypnose gegen Süchte und Suchtverhalten hilft auch bei folgenden Suchtverhalten:

Wenn Sie leiden oder einem Erkrankten helfen wollen, lassen Sie sich von unserem geschulten Personal beraten.