Hypnose bei Schlafstörungen

Was sind Schlafstörungen?

Schlafstörungen sind Störungen des Schlafverhaltens, die entweder organische oder nicht-organische Ursachen haben. Die Schlafstörungen mit nicht-organischen Ursachen, mit denen sich die Hypnotherapie (Hypnose bei Schlafstörung) hauptsächlich beschäftigt, können wiederum in Dyssomnien und Parasomnien unterschieden werden.
Als Dyssomnien werden Störungen des Schlafs bezeichnet, die psychisch bedingt die Dauer, Qualität oder Zeitpunkt des Schlafs beeinträchtigen.

Darunter fallen Insomnien (Einschlaf- oder Durchschlafstörungen, frühmorgendliches Erwachen), Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus und Hypersomnie (übermäßiges Schlafbedürfnis). Abnormale Episoden, die während des Schlafs auftreten, werden Parasomnien genannt. Diese Episoden umfassen Schlafwandeln, Pavor Nocturnus (Nachtangst) und Alpträume.

Schlafstörungen hängen sehr häufig mit anderen Erkrankungen zusammen und die Beschwerden verstärken sich gegenseitig. So sind beispielsweise bei Bluthochdruck oder einer Depression Schlafstörungen häufig das erste Symptom. Dies zeigt, dass eine genaue Diagnose unerlässlich ist, um die richtige Behandlungsform zu finden. Eine Untersuchung, ob die Schlafstörung eine eigenständige Erkrankung ist oder ob andere Krankheiten zugrunde liegen, ist unerlässlich.

Ebenso ist die Wahrnehmung des Schlafs sehr subjektiv geprägt, und jeder Mensch hat eine andere Erwartungshaltung, was als guter und ausreichender Schlaf einzuordnen ist. Deshalb gibt es für Schlafstörungen keine allgemeingültigen Diagnosekriterien (wie beispielsweise Schlafdauer), ausschlaggebend ist vielmehr das subjektive Empfinden des Betroffenen und sein Leidensdruck.

Diagnosekriterien des ICD-10 bei Schlafstörungen

  • Klagen über Ein- oder Durchschlafstörungen oder schlechte Qualität des Schlafes
  • Die Beschwerden treten innerhalb einer Woche mindestens drei Mal auf und dauern für mindestens einen Monat auf.
  • Der Betroffene beschäftigt sich stark mit der Schlafstörung und macht sich übertriebene Sorgen über negative Auswirkungen des schlechten Schlafes
  • Die unzureichende Schlafdauer oder die schlechte Schlafqualität verursacht starken Leidensdruck und beeinträchtigt den Betroffenen bei Alltagsaktivitäten

Einschlafstörungen

Einschlafstörungen gehen oft mit massivem Leidensdruck des Betroffenen einher. Er liegt, obwohl erschöpft und müde, außergewöhnlich (meist für viele Stunden) lange wach, bis er endlich schlafen kann. Manchmal findet der Betroffene die ganze Nacht lang oder sogar mehrere Nächte in Folge keinen Schlaf.

Während der Zeit des Nicht-Einschlafen-Könnens macht er sich Sorgen und quält sich mit Grübeleien, die sich oft um Probleme und Krankheit drehen. Durch den übermäßigen Wachzustand ist die ordnende und reinigende Funktion des REM-Schlafs massiv gestört, und der mangelnde Schlaf wirkt sich negativ auf Tagesaktivitäten aus. Das Risiko, an einer manischen oder depressiven Störung zu erkranken, steigt durch Einschlafstörungen stark an.

Durchschlafstörungen

Das Krankheitsbild der Durchschlafstörungen zeichnet sich durch häufiges Erwachen während der Nacht aus, ohne, dass es dafür einen äußeren Anlass wie Harndrang oder Durst gibt. Die Stunden des Schlafes sind für den Betroffenen zu kurz, um Erholung zu finden.

Ein Sonderfall ist das morgendliche Früherwachen, bei dem Betroffene einige Stunden vor der gewünschten Zeit erwachen, obwohl noch Schlafbedürfnis besteht.

Parasomnien wie Einschlaf-, Durchschlafstörungen und morgendliches Früherwachen sind oft keine klar abgegrenzten Krankheitsbilder, sondern treten in Kombination auf. Meist kommt es bei wiederholtem Auftreten schlafloser Nächte zu einer Furcht vor Schlaflosigkeit und der intensiven gedanklichen Beschäftigung damit. Dadurch stellt sich ein Teufelskreis ein, der die Schlafstörungen oft zusätzlich verstärkt.

Parasomnien (Alpträume)

Parasomnien sind Träume, die von schrecklichen und Angst erzeugenden Inhalten (Verletzung, Krankheit, Tod) geprägt sind. Diese Alpträume lassen den Betroffenen aus dem Schlaf erwachen und erzeugen hohen Leidensdruck, wenn sie gehäuft auftreten.

Oft treten solche Alpträume in Verbindung mit belastenden Ereignissen im Leben des Betroffenen auf, wie beispielsweise Krankheit, Unfällen oder sonstigen Lebensereignissen. Auch der Konsum von Alkohol oder Drogen kann zu Alpträumen führen. Parasomnien sind häufig der Versuch des Unbewussten, belastende Lebensereignisse zu verarbeiten.

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Wie Hypnose gegen Schlaflosigkeit helfen kann

Hypnose bei Schlafstörungen ist für Körper und Geist eine sehr gute Art, Entspannung zu finden und Sorgen loszulassen. (siehe auch unter www.ihc-deutschland.de) Durch die in der Hypnose gefundene Ruhe können Betroffene wieder besser einschlafen.

Hypnose gegen Schlafstörungen hat das Ziel, einen Auslösereiz zu setzen, der den Betroffenen mit der Schlafstörung beim Zubettgehen in einen Zustand der Trance versetzt, der durch die ausgelöste Entspannung in den Schlaf überleitet.

Mit Hypnose einschlafen

Ein entspannter Körper und Geist kann leichter in den erholsamen Schlaf finden und völlig zur Ruhe kommen. Genau eine solche Tiefenentspannung wird durch den Trancezustand der Hypnose angestrebt. Hypnose programmiert den Körper geradezu darauf, schnell ein- und nicht zu früh wieder aufzuwachen.

Zusätzlich können Betroffene mit positiven, schlaffördernden Suggestionen einen guten Effekt erzielen. Hypnose hilft gegen Störungen des Schlafs und ist darauf ausgerichtet, den Betroffenen gut schlafen zu lassen und morgens frisch und ausgeruht aufzuwachen.

Wird die Hypnose regelmäßig durchgeführt, wird das neue Schlafmuster gut im Unterbewusstsein etabliert und gefestigt.

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