Hypnose Gefahren & Nebenwirkungen

Immer wieder entscheiden sich Psychiater oder Ärzte für Hypnose-Behandlungen, wenn sie Angstzustände, Schlafstörungen, Depressionen, posttraumatische Belastungsstörungen oder auch Spiel- oder die Nikotinsucht ihrer Patienten behandeln möchten.

Patienten, die vorwiegend Probleme mit der Nikotinsucht oder ihrem Gewicht haben, müssen jedoch keinen Arzt oder Psychiater aufsuchen, sondern können sich auch in die Hände eines ausgebildeten Hypnotherapeuten begeben.

Hypnotherapeuten haben zwar nicht immer ein vollständige und umfangreiche medizinische Ausbildung, jedoch dafür zusätzlich die Fähigkeit erworben, Menschen zu hypnotisieren und ihnen dabei zu helfen, ihre Probleme in den Griff zu bekommen.

Hypnose hilft, doch ist die Hypnose gefährlich? Gibt es sogenannte Hypnose-Nebenwirkungen oder Hypnose-Risiken, über die sich die Patienten im Vorfeld bewusst sein müssen?

Ist Hypnose gefährlich?

Selbst Profis, die sich jahrelang mit der Hypnose beschäftigt haben, sind sich nicht immer einig. Fakt ist:

Wird die Hypnose-Behandlung von einem ausgebildeten Arzt oder Therapeuten durchgeführt, ist alles weitestgehend sicher und wird heutzutage auch als alternative Behandlung eingestuft.

Wie bei jedem Arzt ist es wichtig, ein Vertrauen aufzubauen. Ein Erstgespräch soll dem Patienten helfen, eine Art Vertrauensbasis zu schaffen. Bei diesem werden die Patienten über etwaige Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt.

Sehr selten sind unerwünschte Reaktionen – wie etwa Angstzustände, Schläfrigkeit, Kopfschmerzen oder Schwindel – möglich. In seltenen Fällen tritt eine Amnesie auf. Der Großteil der Patienten kann sich jedoch nach der Behandlung an alle Vorgänge erinnern, die unter der Hypnose stattgefunden haben.

Hypnose ist eine Alternative zur Schulmedizin geworden!

Die Hypnose-Behandlung ist im Regelfall ungefährlich, sofern von verschiedenen medizinischen Kontraindikationen abgesehen wird.

Gefährlich wird es mitunter dann, wenn sich der Patient in die Hände eines schlecht oder nichtausgebildeten Therapeuten begibt, der nicht nur leichtsinnig mit seiner (scheinbar erlernten) Fähigkeit umgeht, sondern mitunter auch aus Unwissenheit Anwendungen durchführt, die zu tief in das Unterbewusstsein des Patienten vordringen, sodass es mitunter auch zu inneren Konflikten kommt.

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Wann ist von einer Behandlung abzuraten?

Es gibt jedoch mehrere Gründe, warum die Hypnose auf keinen Fall angewandt werden soll. Dabei geht es vorwiegend um psychische und körperliche Argumente, die gegen den Einsatz einer Hypnose-Behandlung sprechen.

Leidet der Patient an einem Anfallsleiden – etwa an Epilepsie – oder unter einer psychischen Erkrankung, sollte man – da die Auswirkungen der Hypnose nur schwer eingeschätzt werden kann können – auf eine derartige Behandlung möglich verzichten.

Nur dann, wenn der Therapeut das notwendige Fachwissen und die langjährige Erfahrung hat, kann er mitunter die Risiken und Gefahren einschätzen, muss aber selbst entscheiden, ob er die Behandlung durchführt oder nicht. Eine weitere Krankheit, die mitunter zu Problemen führen kann, ist die Schizophrenie.

Da bei dieser Erkrankung massive Störungen in den im Gehirn vorliegenden Verarbeitungsprozessen vorliegen, können Behandlungen nicht vorhersehbare Nebenwirkungen auslösen. Liegt eine mentale (geistige) Behinderung vor, sollte man ebenfalls von einer Behandlung absehen.

Auch hier können die Therapeuten nicht im Vorfeld sagen, ob und welche Nebenwirkungen möglich sind.

Muss man Angst vor einer Behandlung haben?

Hypnose sollte nur bei Menschen durchgeführt werden, die keine gravierende geistige Leistungseinschränkung haben und selbst entscheiden können, ob sie bereit sind, eine derartige Behandlung in Anspruch zu nehmen.

In vielen Fällen müssen die Therapeuten selbst entscheiden, ob sie die Behandlung anbieten.

Viele Patienten, die eine Hypnose wollen, sind oft nicht dazu bereit, sich tatsächlich auf die Behandlung einzulassen oder nicht in der körperlichen oder psychischen Verfassung, eine risikofreie Behandlung über sich ergehen lassen zu können.

Wer sich jedoch gut fühlt, keine Einschränkungen hat und offen für eine Behandlung ist, wird mit Sicherheit positive Erfahrungen sammeln können.

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