Hypnobirthing: Sanfte Unterstützung bei der Geburt

Hypnobirthing - Sanfte Geburt mit Hypnose

Es gibt zahlreiche Angebote verschiedenster Geburtsvorbereitungskurse. Bislang weniger bekannt ist das sogenannte „Hypnobirthing“, das auf besonders sanfte Art bei der Geburt unterstützen kann. Hypnose Geburt ist ein Hypnose-Mentaltraining (Hypnobirthing), dass durch jahrhundertealtes Wissen entstanden ist.

Durch die hypnotische Trance kann der beklemmende Kreislauf aus Anspannung, Schmerzen und Angst nachgewiesenermaßen durchbrochen werden – auch bei der Geburt. Es ist festzuhalten, dass Ängste und Unwissenheit zu Verspannungen führen und so Schmerzen steigern können.

Beim Hypnobirthing soll gerade das aufgelöst oder zumindest gemildert werden. So kann der Geburtsakt zu einem viel positiveren Erlebnis werden.

Schmerzfreie Geburt: Hypnose hilft

Auch heute noch sind meditative Rituale während und vor der Geburt in vielen Kulturkreisen selbstverständlich. Besonders in früheren Zeiten konnten die Schmerzen des Gebärens so effektiv verringert werden. Übrigens verläuft fast jede Geburt im letzten Stadium in einem tranceähnlichen Zustand, unabhängig von moderner medizinischer Technik.

Doch der Weg hin zum Geburtsakt wird immer häufiger durch Angst bestimmt: Dass die Geburt „unerträglichen“ Schmerz mit sich bringt, hat sich gerade in den letzten Jahrzehnten immer weiter unter Müttern verbreitet.

Die Frauen werden immer furchtsamer und schmerzlindernde, chemische Hilfsmittel und Kaiserschnitt auf Vorbestellung haben sich zum Standard entwickelt. Die Freude darüber, neues Leben zu schenken, ist mit Verunsicherung, zunehmender Technisierung und hektischem Klinikbetrieb gekoppelt.

Hypnose bei der Geburt kann helfen, dieses wichtige Erlebnis wieder gänzlich neu zu erleben

Mit Hypnobirthing zurück zum freudvollen Geburtsakt und natürlichen Ressourcen

Beim Hypnobirthing wird der Ablauf der Geburt durch Visualisierung erlebbar gemacht. Das direkte Erleben und Durchlaufen des Aktes verankert so den Gedanken an eine stressfreie und schöne Geburt fest im Unterbewusstsein.

Es ist sogar klinisch bewiesen, dass Hypnose die Entbindung erheblich erleichtern kann und viele positive Aspekte mit sich bringt. Im Falle von bei der Geburt auftretenden Komplikationen können die vermittelten Abläufe zum Beispiel positive Ressourcen verfügbar machen.

Weiterhin kann Hypnose Ängste auflösen und die Spirale aus Angst und Verspannung während der Geburt nachhaltig lösen. Es müssen deutlich weniger chemische Schmerzmittel eingesetzt werden und Hyperventilation tritt deutlich seltener auf.

Geburt mit Hypnose aktiviert außerdem die positiven Energien im Unterbewusstsein und lässt Mütter während der Wehen auf eigene Ressourcen zur Bekämpfung der Müdigkeit zugreifen. Sogar die erste Phase der Geburt kann durch Hypnobirthing um bis zu zwei Stunden verkürzt werden.

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Hypnose: Geburt wieder positiv besetzen

Auch nach der Geburt wirkt eine berufsvorbereitende Hypnose positiv auf Mutter und Kind: Das Gebären mit Hypnose an sich wird nicht nur zu einem emotionalen Höhepunkt des Lebens, es kann auch für eine schnellere Erholung nach dem Geburtsakt sorgen, die Vertrauen und Bindung zwischen Mutter und Neugeborenem fördern und zu einem deutlich seltenerem Auftreten von postnataler Depression führen.

Auch hilft Hypnose im allgemeinen gegen Ängste gut. Es gibt zahlreiche Hypnose-Anwendungsgebiete, doch der Einsatz von Hypnobirthing ist bislang eine noch unbekannte Form der Geburtsvorbereitung – gänzlich zu unrecht, denn gerade bei einem solch entscheidenden Lebensereignis wie der Geburt sind innere Ausgeglichenheit und ein positives Empfinden für Mutter und Kind mehr als wichtig.

Hypnobirhing: Die Realität

Hypnobirther sind in der Regel gut informiert und haben klare Vorstellungen entwickelt, wie ihre Geburt ablaufen soll, was an sich sehr positiv ist. Auch haben sie meist verinnerlicht, wie mit Schmerzen oder eventuellen Komplikationen umzugehen ist.

Leider haben jedoch oft die Frauen ein nachhaltiges Problem, die sich in der Hypnose Vorbereitung einem unerfahrenen oder sogar leichtfertig arbeitenden Hypnotiseur anvertraut haben. Dann nämlich vertrauen sie gerade bei einer mehrheitlich stattfindenden Geburt in einer Klinik, dem dortigen Personal wenig und sind misstrauisch eingestellt. Befürchtungen können dann sogar zu selbsterfüllenden Prophezeiungen werden.

Fazit: Positives Denken ja, überhöhte positive Erwartungen unter Missachtung von Erfahrungen aus anderen Bereichen nein.

Bei außerklinischer Geburt sieht es etwas anders aus. Das Vertrauensverhältnis zwischen Gebärender und Betreuender ist auf natürliche Weise bereits angelegt und kann durch fachkundige Hypnose und Selbsthypnosetechniken noch gesteigert werden.

Im Krankenhaus ist es viel schwerer, Vertrauen zu entwickeln und sich fallenzulassen, weil die Routine und die Vorschriften oft vor den Bedürfnissen der Frauen kommt.

Wenn Sie leiden oder einem Erkrankten helfen wollen, lassen Sie sich von unserem geschulten Personal beraten.