Hypnose zur Alkoholentwöhnung

Hypnose gegen Alkoholentwöhung

Wann wird der Alkoholkonsum zum Missbrauch, und wann spricht man von einer Alkoholsucht? Hier erfahren Sie, wie es zur Alkoholabhängigkeit kommt und wie Hypnose die Alkoholentwöhnung unterstützen kann.

Was ist Alkoholismus?

Von Alkoholismus beziehungsweise Alkoholabhängigkeit spricht man, wenn eine psychische und/oder körperliche Abhängigkeit von Alkohol besteht. Die Betroffenen müssen regelmäßig Alkohol konsumieren, da sonst Entzugserscheinungen auftreten.

Hoher Alkoholkonsum über längere Zeiträume verursacht schwere Organschäden oder psychische Störungen bis hin zur Psychose oder Demenz. Deshalb ist Alkoholsucht in jedem Fall als schwere Erkrankung anzusehen, die langfristig zum Tod führen kann.

Vor allem der regelmäßige tägliche Konsum ruft auf Dauer Gesundheitsschäden hervor. Unbedenklich sind geringe Mengen – bei Männern etwa 60 Gramm Alkohol pro Tag, was einem bis zwei Gläsern Bier oder einem Glas Wein entspricht, bei Frauen etwa 20-30 Gramm.

Von Alkoholmissbrauch spricht man, wenn diese Grenze überschritten wird und organische Veränderungen und Schädigungen nachweisbar sind, etwa eine Leberentzündung oder Bluthochdruck.

Wie kann es zur Alkoholsucht kommen?

Alkoholabhängigkeit wird durch verschiedene Faktoren begünstigt. Definitiv spielt die Vererbung eine Rolle. Sind Elternteile oder nahe Verwandte alkoholabhängig, müssen die Betroffenen mit einem erhöhten Risiko rechnen, selbst alkoholkrank zu werden. Weitere Risikofaktoren sind:

  • rauchende Vorbilder (Film, Werbung etc.)
  • hohe Stressbelastungen
  • Gruppendruck
  • Probleme und Konflikte, Ängste und Depressionen
  • gewohnheitsmäßiger Alkoholkonsum

Meist kommen mehrere Faktoren zusammen, bis es zum Vollbild der Alkoholabhängigkeit kommt.

Hypnose gegen Alkoholismus – funktioniert das?

Hier muss man klar unterscheiden zwischen Hypnose bei Alkoholproblemen (übermäßigem Konsum ohne psychische oder körperliche Abhängigkeit) und Hypnose gegen Alkoholsucht.

Vieles spricht dafür, Hypnose bei Alkoholproblemen schon dann einzusetzen, bevor es zu einer körperlichen Abhängigkeit kommt, denn Gewohnheiten und Motivationen lassen sich durch Hypnose sehr effektiv verändern, um eine Sucht zu verhindern.

Bei einer körperlichen Abhängigkeit ist jedoch eine stationäre Therapie in einer Entzugsklinik unverzichtbar. Zur Suchtbehandlung sind Medikamentengaben und psychologische Therapie notwendig, um Entzugserscheinungen zu verringern und den Übergang zum suchtfreien Leben zu ermöglichen. Hier kann Hypnose therapiebegleitend auch im stationären Umfeld gegeben werden.

Auch in der Zeit nach dem Klinikaufenthalt kann Hypnose hilfreich sein, um Rückfälle zu vermeiden und zu einem suchtfreien Leben zu motivieren. Der alleinige Einsatz von Hypnose gegen Alkoholsucht – ohne ärztliche Überwachung, Medikation und Psychotherapie – ist nicht möglich.

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Wie hilft Hypnose bei Alkoholsucht?

Die Möglichkeiten, Hypnose gegen Alkoholismus einzusetzen, sind vielfältig. Wie bei allen anderen Behandlungsformen von Alkoholismus auch kann Hypnose jedoch nur dann helfen, wenn der Betroffene tatsächlich motiviert ist, aufzuhören.

Diese Ausstiegsmotivation kann in der hypnotischen Trance verstärkt werden. Gleichzeitig kann im Unterbewusstsein ein Bild von einem erstrebenswerten suchtfreien Leben aufgebaut werden, das es erleichtert, die Abstinenz durchzuhalten.

Auch Risikofaktoren wie innere Konflikte oder Stressanfälligkeit, die zur Flasche greifen lassen, können im Rahmen der Hypnose wirkungsvoll bearbeitet werden, so dass das Bedürfnis nach Alkohol verringert wird.

Hypnose zur Alkoholentwöhnung lernen?

Um Hypnose gegen Alkoholsucht einsetzen zu können, ist eine kompetente Hypnoseausbildung unverzichtbar.

Bei www.ausbildung-hypnose.net finden Sie eine Vielzahl entsprechender Angebote. Dabei lernen Sie auch andere Hypnose Anwendungsgebiete kennen, zum Beispiel

  • Hypnose bei Drogensucht
  • Hypnose bei Spielsucht
  • Hypnose zur Rauchentwöhnung.

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