Allgemeine Geschäftsbedingungen

§ 1 Geltungsbereich

Die hier aufgeführten Allgemeinen Geschäftsbedingungen der einzelnen IHC Standorte bzw. der einzelnen selbständigen IHCStandortleiter gelten übergreifend und für alle Leistungen zwischen dem IHC Standort und dem Klienten.

Klienten können natürliche Personen, juristische Personen oder rechtsfähige Personengesellschaften sein, mit denen das IHC in Geschäftsbeziehung tritt.
Bitte beachten Sie, dass an den einzelnen Standorten immer zusätzlich die AGB des jeweiligen Standortleiters gelten und dass ein Vertragsverhältnis im Rahmen einer Leistung immer direkt mit dem einzelnen Standortleiter zustande kommt.

Abweichende, widersprechende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Klienten werden, selbst bei Kenntnis, nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

§ 2 Leistungen

Termine für Hypnosesitzungen können telefonisch, per Fax oder Email, auf postalischem Wege und auch in persönlicher Absprache vereinbart werden. Die Rechtsverbindlichkeit besteht dabei nicht erst in einer schriftlichen Auftragsform oder Zusage, sondern bereits durch eine Vereinbarung per Email oder mündlich. Die Anmeldebestätigung kann per E-Mail versendet werden.

Der Erfolg einer Hypnose-Sitzung hängt maßgeblich von dem Willen und der Aufmerksamkeit des Klienten ab. Die Tätigkeit des Hypnotiseurs ersetzt nicht die eines Arztes, Psychiaters oder Heilpraktikers. Der Hypnotiseur behandelt weder Krankheiten noch stellt er Diagnosen. Auch geben wir keinerlei Heilversprechen ab. Als Resultat der Hypnose-Sitzungen wird ein stark verbessertes Lebensgefühl angestrebt, das sich auch positiv auf die Therapie psychischer und körperlicher Krankheiten auswirken kann. Der Hypnotiseur arbeitet eng mit Ärzten und Psychotherapeuten zusammen und behält sich das Recht vor, Sie als Klienten im Bedarfsfall an einen Spezialisten zu verweisen.

Die vom IHC eingesetzten und selbständig arbeitenden Standortleiter besitzen zum Teil die Qualifikation als Heilpraktiker für Psychotherapie. Unsere Vertragspartner mit einer entsprechenden Ausbildung sind im Rahmen ihrer Arbeit gesetzlich zur Behandlung von Krankheiten mittels Hypnose berechtigt. Der jeweilige Hypnosetherapeut des IHC wird bei Vorhandensein seiner Qualifikation als Heilpraktiker für Psychotherapie, diese auf geeignete Weise seinen Klienten kenntlich machen.

Eine einzelne Hypnose Sitzung erfolgt i.d.R. in einem Zeitrahmen von bis zu 2 Sitzungsstunden. Hierbei ist festgelegt, dass eine Sitzungsstunde 45 Zeitminuten entspricht. Die Anzahl der Hypnose Sitzungen hängt maßgeblich vom Thema und der Persönlichkeitsstruktur des Klienten ab. Das IHC spricht gern Empfehlungen aus, die jedoch keine Verbindlichkeit auf einen Erfolg darstellen, da u.a. auch auf Grund gesetzlicher Bestimmungen keinerlei Heilversprechen abgegeben werden können.

Ausbildungen die im Rahmen von Seminaren, Workshops oder Lehrgängen vom IHC durchgeführt werden, werden dem Teilnehmer meist schriftlich bestätigt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, erfolgt eine Teilnahme in der Reihenfolge der Anmeldung. Es werden in der Ausbildung die in der Ausschreibung angegebenen Seminarinhalte vermittelt. Darüber hinaus wird vom IHC die Tagungs- und Seminartechnik, ggf. seminarbegleitende Unterlagen (teilw. gegen Gebühr) sowie ein IHC Zertifikat am Ende des erfolgreich abgeschlossenen Seminars zur Verfügung gestellt. An- und Abreise, Übernachtungen und Verpflegung, die nicht ausdrücklich im Seminarangebot aufgeführt sind, sind selbst zu organisieren und zu bezahlen.

§ 3 Abrechnung

Die Abrechnung einer Leistung erfolgt immer direkt zwischen dem IHC-Hypnosestandort und dem Klienten. Eine Abrechnung gegenüber Dritten, wie z.B. Versicherungen, ist nicht möglich. Die Zahlung des Rechnungsbetrages erfolgt bei Hypnose-Sitzungen direkt in bar.

In Ausnahmefällen sowie bei allen Ausbildungen/Seminaren kann eine Vorauszahlung per Überweisung (Vorkasse) verlangt werden. Maßgeblich für die Einhaltung der Zahlungsfrist ist der Eingang der Zahlung auf dem Bankkonto. Im Falle jeglichen Zahlungsverzuges behält sich das IHC vor, Mahngebühren sowie Verzugszinsen in üblicher Höhe in Rechnung zu stellen. Die Fälligkeit eines Rechnungsbetrages oder Teilbetrages kann nicht von einem unmittelbaren Erfolg abhängig gemacht werden.

§ 4 Rücktritt / Ausfall von Veranstaltungen / Storno

Die Absage einer Teilnahme an einer Hypnoseausbildung ist bis 60 Tage vor dem Termin jeder Zeit möglich. Bereits bezahlte Gebühren werden abzüglich einer Bearbeitungsgebühr in Höhe von 35 % der Kursgebühr, mindestens jedoch i.H.v. 300,00 Euro erstattet. Absagen innerhalb von 59 Tagen vor dem Termin können nur berücksichtigt werden, wenn ein Ersatzteilnehmer für den gebuchten Platz gefunden wird, der die Teilnahmebedingungen erfüllt. In diesem Fall fällt eine erhöhte Bearbeitungsgebühr in Höhe von 40 % der Kursgebühr, mindestens jedoch i.H.v. 400,00 Euro an. Wird kein geeigneter Ersatzteilnehmer gefunden, kann die Teilnahmegebühr nicht erstattet werden.

Ausbildungstermine können vom IHC aus wichtigem Grund (zu geringe Teilnehmerzahl, Krankheit des Ausbildungsleiters, o.ä.) abgesagt werden. Die Absage erfolgt, sofern noch möglich, schriftlich, ansonsten per E-Mail oder telefonisch. Bereits erfolgte Zahlungen werden in diesem Fall unverzüglich in voller Höhe zurückerstattet.

Bei aktiver oder passsiver Stornierung einer vereinbarten Hypnose Sitzung gilt wie folgt: Begründestes Fernbleiben, Absage bzw. Storno einer vereinbarten Sitzung bis 72 Stunden vor dem vereinbarten Termin erfolgt ohne Gebührenberechnung seitens des IHC, sofern ein Ersatztermin innerhalb der nächsten 2 Wochen durchgeführt wird. Kommt es zu keinem Ersatztermin innerhalb dieser Zeit, wird eine Aufwandsberechnung i.H.v. 290 € berechnet. Bei aktiver oder passiver Stornierung innerhalb von 72 Stunden vor dem Termin bzw. bei unbegründetem Fernbleiben bzw. dem Nichterscheinen zum vereinbarten Termin gilt der volle Satz der gebuchten Hypnosesitzung, mindestens jedoch 360 €, als Aufwands- bzw. Ausfallentschädigung als vereinbart und wird in Rechnung gestellt. Die Ausfallentschädigung ist dann sofort zur Zahlung fällig.

§ 5 Ablehnung / Ausschluss von Ausbildungsteilnehmern oder Klienten

Das IHC ist ermächtigt, Teilnehmer vor der Ausbildung bzw. Klienten von einer Hypnosesitzung ohne Angabe von Gründen abzulehnen. Bereits gezahlte Gebühren werden in diesem Fall zu 100 % zurückerstattet. Teilnehmer, die sich vertragswidrig verhalten oder wiederholt den Ablauf von Ausbildungen oder Hypnosesitzungen stören, können gleichfalls ausgeschlossen werden. Die Ausbildungs- oder Hypnosesitzungsgebühr ist in diesem Fall zu 100 v.H. zu entrichten.

§ 6 Gutscheine

Sämtliche vom IHC ausgestellten Gutscheine sind mit dem auf dem Gutschein angegebenen Wert / Betrag gültig. Mit dem Einlösen des Gutscheines akzeptiert der Gutscheininhaber die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des IHC. Das Verfallsdatum für einen Gutschein endet mit Ablauf des 365 Tages nach Ausstellung. Sämtliche Gutscheine sind grundsätzlich uneingeschränkt übertragbar. Die Einlösung ist jedoch auf einen Gutschein pro Person und Behandlungsthema, unabhängig der Anzahl der Sitzungen, begrenzt.

§ 7 Haftung

Das IHC haftet im Rahmen der Erfüllung seiner vertraglichen Pflichten nur für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen. Für Gegenstände die in die Workshops, Schulungsveranstaltungen oder Hypnosesitzungen mitgenommen werden oder für sonstige unmittelbare Schäden und Kosten inklusive Verdienstausfall, entgangenen Gewinn oder Ansprüche Dritter, Datenverlust, Reisekosten, Folge- und Vermögensschäden jeder Art übernehmen wir keinerlei Haftung. Bezüglich des eigenen Gesundheitszustandes (psychisch und physisch) trägt jeder Teilnehmer/ in selbst die Verantwortung für die Teilnahme an unseren Veranstaltungen, Seminaren, Behandlungen und Hypnosesitzungen. Die Teilnahme und / oder die Nutzung unserer Produkte ersetzt keine ärztliche oder therapeutische Behandlung.

Wir möchten aus rechtlichen Gründen darauf hinweisen, dass sich die Tätigkeit der beim IHC beschäftigten Angestellten oder selbständigen Hypnotherapeuten (staatl. zugelassen zur Psychotherapie /HPG) grundlegend von der Tätigkeit des Arztes abgrenzt, indem keine medizinischen Diagnosen gestellt oder Heilungsversprechen abgegeben werden.

Es werden keine Medikamente verabreicht oder verschrieben. Eine gegebenenfalls erforderliche medizinische oder psychiatrische Intervention sollte durch die hypnotherapeutische Arbeit keinesfalls ersetzt werden.

Kurzfristige- und Akutinterventionen können nicht durchgeführt werden.

Die Therapeuten entscheiden im Einzelfall über Annahme oder Ablehnung einer Behandlung.

Das IHC haftet grundsätzlich nicht für ein eventuelles Fehlverhalten seiner einzelnen, selbständig arbeitenden Standortleiter oder deren Mitarbeiter. Ein Rechtsgeschäft kommt mit dem jeweiligen Standortleiter zu Stande und somit sind auch eventuelle Ansprüche aus diesem mit dem jeweiligen Standortleiter zu klären. Gleiches gilt für versicherungstechnische Schäden wie Haftpflichtschäden o.ä.. Es gelten immer die AGB des jeweiligen Standortes nachrangig zu diesen hier beschriebenen AGB.

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§ 8 Datenschutz

Das IHC verpflichtet sich, alle im Zusammenhang mit der Teilnahme an Veranstaltungen, Seminaren oder Hypnosesitzungen erhaltenen Informationen und Daten vertraulich zu behandeln und Dritten gegenüber nicht zugänglich zu machen.

§ 9 Gerichtsstand

Gerichtsstand für alle Streitigkeiten mit dem IHC am Hauptsitz in Gera ist Gera. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten mit einem Vertragspartner / Standortleiter des IHC, der im Namen des IHC selbständig Geschäfte tätigt, ist der Ort des jeweiligen Firmensitzes des Vertragspartners / Standortleiters.

§ 10 Schlussbestimmungen

Für Verträge und dessen Durchführungen gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Sollte eine der vorstehenden Klauseln der AGB ungültig sein, so wird damit die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht beeinflusst. Unwirksame Bedingungen werden durch solche ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen am nächsten kommen. Von diesem Vertrag abweichende Vereinbarungen sind nur wirksam, wenn sie schriftlich vereinbart und bestätigt werden.